Jahreshauptversammlung 2017

Neue Impulse sorgen für Aufbruchsstimmung

Frank Maier erhält die Willy-Brandt-Medaille

„Mit der Wahl von Martin Schulz zum neuen Parteivorsitzenden und Kanzlerkandidaten kehrte in der ganzen Partei und auch bei den Dunninger Sozialdemokraten Aufbruchsstimmung ein“, freute sich Vorsitzender Hans-Peter Storz bei der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins im Eiscafé „Calimero“. In seinem Jahresbericht, der die politische Landschaft von der Gemeinde über Land und Bund bis zur Europäischen Union beleuchtete, wechselte Licht und Schatten. So seien die Ergebnisse der Landtagswahl im März 2016 ein regelrechter Schock für die Partei gewesen – auch vor Ort in Dunningen – doch seit einigen Monaten wandle sich die Stimmung, landauf landab gebe es neue Impulse, welche Anlass zu Hoffnung gäben. Schulz als Kanzlerkandidat, Frank-Walter Steinmaier als Bundespräsident, Leni Breymaier als neue Landesvorsitzende der SPD und in Dunningen mit Peter Schumacher ein neuer, dynamischer Bürgermeister könnten in ihren jeweiligen Ämtern für eine positive Weiterentwicklung in der Politik sorgen.

In seinem Rückblick auf die Arbeit des Ortsvereins hob der SPD-Chef die regelmäßigen politischen Stammtische und Mitgliederversammlungen hervor, mit denen der SPD-Ortsverein die einzige politische Gruppierung im Ort sei, die regelmäßig den Kontakt zu den Bürgern suche, über kommunalpolitische Entwicklungen informiere und Diskussionen ermögliche. Neben diesen politischen Veranstaltungen verwies Storz ebenso wie Schriftführerin Paola Notheis auf eine ganze Reihe von Aktivitäten „im vorpolitischen Raum“. Die Teilnahme am Kinder-Ferienprogramm mit dem Kanuwandern an der Eschach, der Nikolausnachmittag für die Senioren und der Kinderflohmarkt seien bereits zur Tradition geworden. Auch finanziell seien solche Veranstaltungen wichtig, ergänzte Kassierer Berthold Kammerer, der trotz einem geringen Abmangel infolge einer Großspende für ein Spielgerät im Ortsteil Seedorf einen befriedigenden Kassenstand präsentieren konnte. Nachdem Josef Reichert im Bericht der Kassenprüfer dem Kassierer eine tadellose Arbeit bescheinigt hatte, konnte SPD-Kreisvorsitzender Torsten Stumpf der Versammlung die Entlastung des Vorstandes empfehlen, welche denn auch einstimmig erfolgte.

 

Bei der Wahl der Delegierten zu Kreiskonferenzen setzte sich der Trend zur personellen Erneuerung auch im Ortsverein durch. Jenny Pfister als jüngstes Mitglied im Ortsverein konnte die meisten Stimmen auf sich vereinen, begleitet wird sie künftig von Alfred Haberstroh und Jürgen Lurk, welche ebenfalls das Vertrauen der Versammlung erhielten. Eine besondere Ehre wurde dem als Ersatzdelegierten gewählten Frank Maier zuteil: Kreisvorsitzender Torsten Stumpf zeichnete ihn anlässlich seiner 40-jährigen Mitgliedschaft für seine Verdienste in der SPD mit der Willy-Brandt-Medaille aus, der höchsten Auszeichnung, welche die SPD zu verleihen hat. Vorsitzender Hans-Peter Storz bezeichnete ihn in seiner Laudatio als „Schaffer an vorderster Front“. Seit 1977 als Vorsitzender der damaligen Juso-AG, ab 1985 als Pressesprecher im Vorstand des Ortsvereins, seit 2004 als Gemeinderat und seit 2012 auch als Bürgermeister-Stellvertreter habe er sich immer dafür eingesetzt, dass mit Ideen und Taten praktische Politik gemacht werden konnte.

Unter dem Leitgedanken „Zeit für mehr Gerechtigkeit“ nahm Georg Sattler, SPD-Kandidat für den Bundestag im Wahlkreis RW/TUT den Schwung der Versammlung auf und setzte sich in einer kämpferischen Rede für einen sozialen Ausgleich ein, der diesen Namen auch verdiene. „Wer 40 Jahre gearbeitet hat, darf im Alter nicht in Armut abrutschen – das geht so überhaupt nicht“, fasste er als einen Schwerpunkt seines Wahlkampfes seine Gedanken zur künftigen Alterssicherung in markige Worte.

 
 

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