Jahresausflug nach Stuttgart

Das strahlende und das dunkle Gesicht Baden-Württembergs


Es gibt so viel zu sehen

Unterschiedlichste Eindrücke beim Jahresausflug des SPD Ortsvereins

Weihnachtlich glitzernde Stände mit liebevoll gestalteten Dächern, funkelnder Lichterschmuck und vorweihnachtliche Stimmung begrüßte die Dunninger Sozialdemokraten auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt. Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins hatten sich dieses Jahr die Landeshauptstadt als Ziel ihres Jahresausflugs ausgewählt und nach der Ankunft am Hauptbahnhof genossen sie das stimmungsvolle Ambiente in einem gemütlichen Bummel über einen der ältesten und größten Weihnachtsmärkte Europas.

Ein deutliches Kontrastprogramm erlebten die Ausflügler dann am Nachmittag bei einem Besuch im „Haus der Geschichte“. Dank einer spannend gestalteten und sehr engagierten Führung erlebten die Dunninger, dass ein Museumsbesuch alles andere als staubtrocken und langweilig sein kann. Von der Zeit Napoleons, als Rottweil seine Reichsstadtherrlichkeit verlor bis hinein in die Gegenwart durchschritten die Besucher rund zweihundert Jahre südwestdeutscher Geschichte. Erschreckend war es zu sehen, wie bitter arm die Menschen in den Jahren 1816 /1817 waren, als der Ausbruch des Tambora im fernen Indonesien unserer Heimat ein „Jahr ohne Sommer“ bescherte. Tausende mussten ihre Heimat verlassen um das nackte Überleben zu sichern. „Flucht und Zuflucht“, das Thema der Dauerausstellung, wurde auch an der Auswanderungswelle nach der gescheiterten Revolution von 1848/1849 erfahrbar und ganz besonders eindrücklich in der Zeit des Nationalsozialismus von 1933 bis 1945.

Bei der Rückfahrt nach Dunningen – ökologisch verantwortungsbewusst mit dem ÖPNV- zeigten sich die Sozialdemokraten tief beeindruckt und nachdenklich über die Leichtfertigkeit, mit der zu viele Mitmenschen die Augen vor den Lehren der Geschichte verschließen.

 


Familie Lurk beim Weihnachtsbummel

 

 

 
 

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